Sprachlos?

Neben den Flüchtlingen, die wir aufnehmen, gibt es auch viele Zuwanderer aus EU-Ländern, die in ihren Heimatländern keine Arbeit finden und hier ihre Chance suchen. Es wird selten darüber gesprochen, wieviele Menschen unterschiedlicher Nationen, die nicht als Flüchtlinge zu uns kommen, vor der Herausforderung stehen unsere Sprache zu erlernen.

Für Kitas und Schulen sind die Sprachbarrieren auch im Hinblick auf die notwendige Kommunikation mit den Eltern eine Herausforderung.

Ehrenamtliche Übersetzer des Integrationsrates

Manchmal ist schnelle Übersetzung oder dolmetschen per Telefon notwendig, um zwischen Erziehern oder Lehrern und Kindern oder Eltern zu vermitteln.

Eltern von Kindern anderer Nationen müssen unser Schulsystem und die jeweilige Schulordnung verstehen, damit sie ihre Kinder anleiten können. Gleiches gilt für Kitas. Aber auch die Eltern müssen sich in unserer Gesellschaft erst einmal zurecht finden.

Damit niemand „sprachlos“ bleibt, hat der Integrationsrat eine Liste mit Menschen zusammengestellt, die sprachlich vermitteln können, wenn gerade nichts mehr geht. Das kann spontan telefonisch erfolgen, aber auch per Email-Anfrage, wenn es einmal um eine grundsätzliche kleine Übersetzung geht.

Erzieher und Erzieherinnen oder auch Lehrer und Lehrerinnen, die hier Unterstützung suchen, können die Liste bei uns anfordern.

Um diese Liste regelmäßig zu ergänzen, suchen wir weitere Menschen, die mit ihren Sprachkenntnissen helfen möchten. Im Mettmann leben mehr als 35 Nationen.

Egal welche Sprache sie sprechen: Wenn sie helfen wollen, melden sie sich einfach bei uns.

Kontakt über:

  • Für weitergehende Hilfe, etwa Beratung in der Herkunftssprache zu den sozialen Anlaufstellen oder auch Begleitung als Dolmetscher, kann man über die Caritas Integrations- und Familienlotsen finden.