MITLEBEN – Projektantrag BAMF

„Mettmann als interkultureller Lern- und Begegnungsort“ kurz MITLEBEN ist der Titel eines im Arbeitskreis Flüchtlinge und Sprache entwickelten Projektes, für das wir mit dem Integrations-Kulturzentrum e.V. Mettmann unter dem Dach des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes einen Projektantrag beim BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) gestellt haben.

MITLEBEN ist das erste größere Projekt, dass die Teilnehmer des Arbeitskreises Flüchtlinge & Sprache gemeinsam entwickelt und unter Zeitdruck wegen der bevorstehenden Antragsfrist zu Papier gebracht haben.

BAMF-AntragDer Projektantrag wurde unter dem Föderschwerpunkt „Förderung der Anerkennungskultur und der Toleranz durch Stärkung des interkulturellen Dialogs“ als altersunabhängiges Projekt gestellt.

Aufgrund des Projektumfangs ist die Kooperation mit Organisationen, Vereinen und Interessierten in Mettmann vorgesehen.

Projektziele von MITLEBEN sind:

  • Schaffung eines interkulturellen Dialogs
  • Aktivierung der Vereine zur kulturübergreifenden Integrationsarbeit

Zu den Maßnahmen, mit denen die Projektziele erreicht werden sollen, gehören:

  • Interkulturelles Gärtnern
  • Interkulturelles Kochen
  • Kulturaustausch (Tanzen, internationales Theater spielen, Erzählkultur, Literatur undinternationale Musik spielen und erleben)
  • Fotografieren/ evt. filmen

Die Maßnahmen stehen einzeln für sich, greifen zugleich aber auch ineinander.

„MITLEBEN“ soll:

  • die wechselseitige Akzeptanz von Zuwanderer- und Aufnahmebevölkerung verbessern
  • einen Beitrag zur Kriminalitäts-Gewalt- und Suchtprävention liefern
  • die Vernetzungsarbeit von lokalen Integrationsakteuren durch die lokale Einbindung stärken
  • die lokale Identität und das interkulturelle Selbstverständniss sowohl unter den Zuwander/innen als auch unter der einheimischen Bevölkerung verbessern
  • die Einbeziehung von Migrantenorganisationen in die Integrationsarbeit vor Ort zur Generierung von lokalen Synergie-Effekten stärken
  • gesellschaftsfördernde Orientierungswerte sowohl unter den Migranten als auch in der einheimischen Bevölkerung schaffen

Mit dem beantragten Projekt „MITLEBEN“ wollen die Projektentwickler und Kooperationspartner in der Stadt Mettmann ein besonderes Format der Integrationsarbeit (des Miteinander Lebens) ins Leben rufen.

In Mettmann leben insgesamt rund 35 verschiedene Nationen. Die 15 größten ethnischen Gruppen ausländischer Herkunft werden durch wenige Migrantenorganisation aufgefangen, die nur einem Teil der kulturellen Herkunft gerecht werden können.

Wenn das BAMF dieses Projekt fördert (die Prüfphase läuft noch), ist für die nachhaltige Fortführung der Aktivitäten nach Projektende die Gründung eines interkulturellen gemeinnützigen Vereins, der dann MITLEBEN oder auch Miteinander Leben heißen könnte, anzustreben.

Impressionen aus der Projektentwicklung:

MITLEBEN-IMPRESSIONEN-1MITLEBEN-IMPRESSIONEN-2An der Entwicklung beteiligt:

Dr. Doris Wauschkuhn, VHS

Ria Garcia, Integrationsrat

Luciana Martena, Integrationsrat

Denis Bulatow, IKZ

Jennifer Kappmeier-Klenk, priv. / Ethnologin

Antragstellung:

IKZ unter dem Paritätischen Wohlfahrtsverband.